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Neubau Sportplatz Alte Straße

30. März 2016
Heute war es so weit: Anstoß für die Jugendsportanlage an der Alten Straße – und zwar im wahrsten Sinn des Wortes!
Symbolisch für den Baustart haben Bürgermeister Richard Rossel und Landrat Peter Heimrich gemeinsam mit Vertretern der künftigen Nutzern, mit Julian Behrendt, Schülersprecher des Heinrich-Ehrhardt-Gymnasiums, sowie mit dem ältesten und dem jüngsten Mitglied der WSG, Axel Spörer und Emily Wolf, auf ein Tor geschossen.
Wie Richard Rossel aber betonte, soll der Platz neben dem Schulsport und dem Fußballtraining für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen soll. „Man kann das am Wochenende gut beobachten, wie aktiv die Zella-Mehliser in allen Altersgruppen sind. So viele von ihnen sind regelmäßig sportlich unterwegs“, sagte er.
Auswärtige hatten Respekt vor diesem Platz
Er erinnerte an die lange Geschichte des Sportplatzes, der in den 70er Jahren von vielen fleißigen Händen erbaut wurde. „In den letzten Jahren war er aber in einem beklagenswerten Zustand. Bei Heimspielen der WSG war Zella-Mehlis immer im Vorteil, die auswärtigen Mannschaften hatten großen Respekt vor diesem Spielfeld. Oft stand auch das Wasser drauf – so konnte das nicht bleiben!“ Schulsport hat aus diesen Gründen dort gar nicht stattgefunden, aber schnell war die Idee entstanden, den Platz für beide Angebote zu nutzen.
Heimrich: Investition ist Bekenntnis zur Stadt Zella-Mehlis
Das Planungsbüro PSL aus Biebertal legte einen Entwurf für die Anlage vor und schätzte dabei die erforderlichen Kosten auf 1 bis 1,2 Millionen Euro. „Das hat uns nicht erschreckt, aber es war klar, dass wir Partner für die Finanzierung brauchen“, so Rossel, der mit diesem Anliegen zum Landrat und zum Kreistag ging. Landrat Peter Heimrich berichtete, dass er sofort überzeugt war, als er von den Plänen zur Umgestaltung erfuhr. „Der alte WSG-Platz war mir natürlich noch ein Begriff. Hier habe ich mir selbst die Knie aufgerissen“, sagt der Landrat, für den die Investition in die Jugendsportanlage auch ein Bekenntnis zur Stadt Zella-Mehlis ist. Schließlich gelang es auch, Fördermittel vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zugesprochen zu bekommen und so konnte das gemeinsame Projekt „Jugendsportanlage Alte Straße“ in Angriff genommen werden.
Geplant ist neben dem Kunstrasen-Fußballplatz, der den DFB-Richtlinien für Wettkampfstätten entspricht, auch zwei Sprintbahnen, eine Kugelstoß- und eine Weitsprunganlage sowie ein Kleinspielfeld. Die Umsetzung, die noch vor Beginn des neuen Schuljahrs abgeschlossen sein soll, übernimmt die Sportplatzbau GmbH Schmitt aus Groß Köris. Für die Beleuchtung, geplant vom Ingenieurbüro PROWA in Erfurt, ist die Elektro Wolf GmbH aus Meiningen zuständig.
Und im August heißt es dann: Sport frei!

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Ein Traum wird wahr. August 2016 soll er schon fertig sein.

Für 1,2 Millionen Euro wird in diesem Jahr die Sportanlage in der Alten Straße umgebaut und modernisiert. Die Kosten für die Gemeinschaftsaufgabe teilen sich Stadt und Landkreis. Zella-Mehlis – Die Stadt Zella-Mehlis ist Bauherr, aber die Planungen, die Vorbereitung der Ausschreibung und schließlich auch die Finanzierung teilt sich die Kommune mit dem Landkreis. Weil die Anlage weit mehr als bisher dem Schulsport zur Verfügung stehen soll, übernimmt der Kreis 600000 Euro der Kosten. Eine öffentliche Vorstellung oder Debatte in den Gremien des Stadtrates fand nicht statt, wohl aber eine Vorstellung bei den „primären Nutzergruppen“, wie es von der Stadtverwaltung auf eine schriftliche Anfrage der Redaktion heißt. Zumindest aber existiert jetzt Klarheit über den zeitlichen Ablauf und die konkreten Vorhaben. Demnach erfolgt bei entsprechender Witterung am 29. März, das ist der Dienstag nach Ostern, der Baubeginn, teilte Baufachbereichsleiter Steffen Schönfeld mit. Die Fertigstellung avisierte er für das Ende der Sommerferien Mitte August. Der Platz soll künftig dem Schul- und dem Nachwuchssport dienen. Leichtathletik und Ballsport Entstehen sollen beziehungsweise optimiert werden entsprechend der Schulsportvorgaben des Kreises sowie nach den Richtlinien des Deutschen Fußballbundes zwei Sprintlaufbahnen mit je 75 Metern Länge, eine Weitsprunganlage mit zwei Anlaufbahnen, eine Kugelstoßanlage mit drei Stoßkreisen, ein 48 mal 28 Meter großes Multifunktionsspielfeld mit Kunststoffbelag für Sportarten wie Feldhandball, Fußball, Basketball und Volleyball sowie ein 45 mal 90 Meter großes Fußballspielfeld mit Kunststoffrasen. Während der Bauphase, darauf verweist die Stadtverwaltung, ist kein Sportbetrieb auf dem Areal der Alten Straße möglich. Der Schul- und der Vereinssport würden in dieser Zeit auf die Hallen und in die Arena „Schöne Aussicht“ ausweichen, müssten aber mit Beschränkungen leben. „Durch die verhältnismäßig kurze Bauzeit von nur dreieinhalb Monaten auch unter Einbeziehung der Sommerferien sollen die Einschränkungen möglichst gering gehalten werden“, so Schönfeld. Dass die Maßnahme bereits in der Ausschreibungsphase ist, liege auch daran, dass sowohl der städtische als auch der kreisliche Haushalt schon im Jahr 2015 beschlossen wurden und somit frühzeitig Planungssicherheit bestand. Beim Land Thüringen stellte die Stadt einen Antrag zur finanziellen Förderung des Vorhabens. Eine parallele Sanierung des Vereinsgebäudes der WSG, Gerüchte dazu kursieren in der Stadt, gibt es nach Auskunft der Stadt nicht. Künftig soll der Platz vor allem für den Schulsport des Heinrich-Ehrhardt-Gymnasiums, aber auch durch die ansässigen Vereine und die Bürger der Stadt genutzt werden. Die Punktspiele der WSG-Männermannschaft finden nach wie vor in der Arena statt, die Anlage biete allerdings die Möglichkeit „eines witterungsbedingten Ausweichens“. Die existierenden Außen-Schulsportanlagen am Gymnasium bezeichnete Günter Roth vom Fachdienst Gebäudeverwaltung des Landratsamtes als „relativ unbrauchbar“. Sie sollen allerdings erhalten bleiben und der Pausengestaltung dienen. Roth lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Gymnasium als sehr gut. ski Ein Anblick, der bald derVergangenheit angehört: Der Sportplatz in der Alten Straße soll ab März saniert und umgebaut werden. 

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